{"id":1657,"date":"2019-07-01T09:00:00","date_gmt":"2019-07-01T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/revue.local\/?post_type=dev&p=1657"},"modified":"2019-06-17T16:49:37","modified_gmt":"2019-06-17T14:49:37","slug":"wordpress-programmieren-in-151-jahren","status":"publish","type":"dev","link":"https:\/\/revue.local\/dev\/wordpress-programmieren-in-151-jahren\/","title":{"rendered":"WordPress programmieren in 151 Jahren(!)"},"content":{"rendered":"\n
OpenSource ist Mamas Liebling, w\u00fcrde ich sagen. OpenSource „kostet nichts“, ist frei erh\u00e4ltlich und meistens kann man damit tun und lassen, was man will. WordPress geh\u00f6rt dazu. Umso interessanter waren ein paar Statistiken zu lesen, die Kinsta letztens ver\u00f6ffentlicht hat<\/a>. Insbesondere dieser Satz hier sollte uns allen zu denken geben (frei \u00fcbersetzt):<\/p>\n\n\n\n Die Gesamtzahl der Jahre die ein Mensch f\u00fcr die Entwicklung und den Aufbau von WordPress ben\u00f6tigen w\u00fcrde, werden auf 151 gesch\u00e4tzt. Mit gesch\u00e4tzten Kosten von \u00fcber 8 Millionen Dollar.<\/p>Quelle: Kinsta<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n WordPress selbst entwickeln? Vergessen Sie’s! Die Mann- (und Frau-)Power von OpenSource ist schier unendlich. Denken Sie daran, dass t\u00e4glich jemand daran arbeitet, das WordPress-Ecosystem weiter zu verbessern. Und vielleicht arbeiten Sie sogar mit! Zu beachten ist, dass viele Menschen daf\u00fcr kein Geld bekommen. Und trotzdem verdienen wir unser t\u00e4glich Brot damit.<\/p>\n\n\n\n Das l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich schwer messen. Aber vielleicht denken Sie einen Augenblick dar\u00fcber nach, ob Ihnen das etwas Wert ist. Ich hatte ja berichtet, dass Marcel Bootsman den grob 750 km langen Weg aus den Niederlanden nach Berlin zu Fu\u00df<\/a> geht, um Spenden f\u00fcr diejenigen zu sammeln, die nicht das Geld haben, um zu einem WordCamp kommen zu k\u00f6nnen. Genau diejenigen, die daran arbeiten WordPress st\u00e4ndig zu verbessern. Das w\u00e4re jetzt eine gute M\u00f6glichkeit, um zu spenden<\/a>! Ich hab’s auch schon getan. Bitte tun Sie’s auch!<\/p>\n\n\n\n Es ist soweit. Das WordCamp Europe steht vor der T\u00fcr. Und zwar schon am 20. Juni (quasi \u00fcbermorgen). WordCamps – wenn Sie es noch nicht wissen – sind Community-Treffen von WordPress, zu denen aber jeder eingeladen ist. Dort treffen sich \u00fcbrigens nicht nur Entwickler (das dachte ich fr\u00fcher auch).<\/p>\n\n\n\n WordCamps gibt es das ganze Jahr \u00fcber. In jeder gro\u00dfen Stadt und rund um den Globus. Aber eines der gr\u00f6\u00dften ist immer noch das WordCamp Europe und es findet dieses mal in Berlin statt.<\/p>\n\n\n\n Leider gibt es keine Tickets mehr. „Einfach vorbei schauen“ klappt dieses mal also leider nicht. Mehr als 3000 Menschen werden sich dort treffen. Ich freue mich riesig und ich hoffe Sie auch.<\/p>\n\n\n\n Wenn Sie dort sind, sprechen Sie mich bitte an. Ich w\u00fcrde mich gerne mit Ihnen, meinen Lesern, \u00fcber den Newsletter, \u00fcber WordPress, Ihre Projekte und gerne auch \u00fcber das sch\u00f6ne Wetter, das uns hoffentlich bevorsteht, austauschen. Am besten, Sie schreiben mir per Twitter<\/a> oder Antworten auf diese E-Mail.<\/p>\n\n\n\n Mit WordPress 5.2 hielt auch der so genannte Site-Helath-Check (auf deutsch „Website-Zustand“ genannt) Einzug in WordPress. Damit kann jeder pr\u00fcfen, ob der Unterbau (sprich, die PHP-Version und dessen Module) auf dem aktuellen Stand ist, um WordPress optimal zu betreiben. Doch kurz nach der Einf\u00fchrung gab es schon die ersten Kritikpunkte<\/a>. Aber nur Indirekt vom Endnutzer. Im Hosting-Chat von WordPress wurde zum Beispiel erw\u00e4hnt, dass bei den Nutzern Unverst\u00e4ndnis aufkommt, wenn eine PHP-Version kleiner als 7.3 installiert ist. Zwar ist dies die aktuellste Version, WordPress l\u00e4uft aber auch mit 7.2 und 7.1 optimal.<\/p>\n\n\n\n Ebenfalls neu in WordPress und etwas, das kaum jemand wei\u00df: mit Version 5.2 ist Ihre Seite sicher vor feindlichen \u00dcbernahmen, auch wenn der Server von wordpress.org gehackt<\/a> wird. Zur Erinnerung: Ihre WordPress-Seite erh\u00e4lt alle Updates \u00fcber wordpress.org. Falls die Server dort gehackt w\u00fcrden, k\u00f6nnten Hacker auf Millionen Seiten Sicherheitsl\u00fccken einschleusen. Durch neue Sicherheitsmechanismen ist das jetzt nicht mehr m\u00f6glich. Zumindest zum Teil. Denn die Funktion ist aktuell in der \u00dcbergangsphase<\/a>.<\/p>\n\n\n\n Bleiben wir gleich bei der Sicherheit. W\u00e4hrend eines weiteren Hosting-Meetings wurde vorgeschlagen, eine gr\u00fcndliche \u00dcberpr\u00fcfung des bestehenden Plugin-Repos durchzuf\u00fchren<\/a>, um Sicherheitsl\u00fccken und andere Sicherheitsbedenken zuk\u00fcnftig schneller identifizieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n Mit WordPress 5.2.1<\/a> hat die Community am 21. Mai ein Update nachgeschossen. Es behob 33 Fehler.<\/p>\n\n\n\n WordPress 5.2.2 wurde f\u00fcr den 13. Juni geplant.<\/a> Leider hat das nicht funktioniert. Der neue Termin ist mir unbekannt.<\/p>\n\n\n\n Nun, da WordPress 5.2 offiziell erschienen war, begann sofort die Planung f\u00fcr Version 5.3. Das alles k\u00f6nnten wir erwarten (einiges davon wurde bereits umgesetzt, wie Sie gleich lesen werden):<\/p>\n\n\n\n Im WordPress Newsletter vom Februar 2019 hatte ich berichtet, dass das Unternehmen Tenon LLC ein Accessibility-Audit f\u00fcr Gutenberg, den neuen Editor f\u00fcr WordPress, durchf\u00fchren soll. Damit soll festgestellt werden, ob der Editor auch f\u00fcr Menschen mit Einschr\u00e4nkungen gut bedienbar ist. Die Quintessenz aus dem Audit ist folgende:<\/p>\n\n\n\n „(…) der Gutenberg-Editor stellt Menschen mit Behinderungen, die #WordPress als Publikationsplattform w\u00e4hlen, vor erhebliche Herausforderungen.“<\/p>Quelle: Executive Summary: Gutenberg Accessibility Audit<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n Das war wohl zu vermuten und es gibt Luft nach oben. Denken Sie aber auch hier daran: welches CMS hat schon ein eigenes Accessibility-Audit bekommen? WordPress ist auch hier sicherlich ein Vorreiter.<\/p>\n\n\n\n Vergangenen Monat gab es wieder einen WordPress Translation Day.<\/a> Menschen wurden aufgerufen, WordPress sowie die popul\u00e4rsten Plugins in die eigene Sprache zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n\n\n\n Am meisten \u00fcbersetzt<\/a> wurde in Spanisch, Deutsch, Italienisch, Niederl\u00e4ndisch und Russisch.<\/p>\n\n\n\n An Gutenberg wurde ebenfalls wieder gewerkelt:<\/p>\n\n\n\n Sicher ist: in Zukunft wird es ein Block-Verzeichnis<\/a> f\u00fcr Gutenberg-Bl\u00f6cke geben. \u00c4hnlich wie es ein Theme- und ein Plugin-Verzeichnis gibt. Mel Choyce macht daf\u00fcr die Vorarbeit und hat hier analysiert, welche „Konkurrenten“ es gibt.<\/a> Auch einen Experience-Flow-Chart gibt es bereits<\/a>. Und erste Mockups<\/a> auch. Hammer!<\/p>\n\n\n\n Eingereicht wurde ebenfalls eine Sitemap-Funktion f\u00fcr den WordPress-Kern<\/a>. Zwar gibt es bereits Plugins (vor allem SEO-Plugins) die das nachr\u00fcsten, aber die Funktion scheint so essentiell zu sein, dass Thierry Muller nun einen Vorschlag daf\u00fcr eingereicht hat (en).<\/p>\n\n\n\n Wer sein eigenes Theme im Theme-Verzeichnis von wordpress.org<\/a> stehen haben will, muss einiges beachten. Danny Cooper hat noch einmal zusammengefasst, was es dabei zu beachten gibt (en).<\/p>\n\n\n\n Das Block Editor Handbuch<\/a> ist nun endlich online (en).<\/p>\n\n\n\n Mika Epstein ver\u00f6ffentlichte einen Artikel mit Vorschl\u00e4gen zur \u00c4nderung der Plugin-Richtlinien<\/a>. Die meisten \u00c4nderungen sollen wesentliche Probleme f\u00fcr ESL-Entwickler (English as a Second Language) beheben. Der Artikel enth\u00e4lt auch eine wichtige Neufassung der oft beklagten Richtlinie 11 (\u00dcberladen des Admin Dashboards mit Werbung).<\/p>\n\n\n\n Wer noch nicht bereit ist Gutenberg-Bl\u00f6cke in reinem JavaScript zu schreiben<\/a>, der kann auf alternative Methoden zur\u00fcckgreifen. Welche das sind, hat WP-Tavern in einem Blogpost erkl\u00e4rt (en).<\/p>\n\n\n\n Chris Arter hat eine Middleware f\u00fcr die WordPress REST-API vorgestellt<\/a> (en). Damit lassen sich relativ einfach Pr\u00fcfungen zwischen der eingehenden Anforderung und den eigentlichen Controller-Aktionen kreieren (en).<\/p>\n\n\n\n Neben Wer mit Visual Studio Code arbeitet kann sich freuen. Es gibt eine neue Extension die es erlaubt, alle WordPress-Projekte innerhalb des Editors zu managen.<\/a> Es kann auch Docker-Container aufsetzen und automatisch Plugins und Themes installieren (en).<\/p>\n\n\n\n Das noch vor nicht allzu langer Zeit eingef\u00fchrte „Trusted Authors“ Programm f\u00fcr Theme-Entwickler steht wieder zur Diskussion<\/a>. Das Theme-Review-Team macht sich gerade Gedanken dar\u00fcber, ob es weiterhin bestehen bleiben soll, da es neue Autoren eventuell benachteiligen k\u00f6nnte (en).<\/p>\n\n\n\n Themes generell waren Teil einer Diskussion auf Slack. Justin Tadlock schlug eine Idee vor, wie sich g\u00e4ngige Probleme mit Themes l\u00f6sen lassen<\/a>. Konkret sollen alle Themes zuk\u00fcnftig auf eine Art Paket aufbauen, welches vom Theme-Review-Team auf Github gepflegt wird. Das soll Entwicklern die Zeit sparen, h\u00e4ufige Funktionen immer wieder neu programmieren zu m\u00fcssen. Dem Review-Team w\u00fcrde es ebenfalls Arbeit sparen (en).<\/p>\n\n\n\nDiese Woche: WordCamp Europe!<\/h2>\n\n\n\n
WordPress News<\/h2>\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\nEntwickler News<\/h2>\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\nwithSelect<\/code> und
withDispatch<\/code> gibt es in Version 5.9 von Gutenberg<\/a> zuk\u00fcnftig auch noch
useDispatch<\/code> und
useSelect<\/code>. Gutenberg macht dann von React-Hooks<\/a> Gebrauch (en).<\/p>\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\nregister_meta()<\/code> wird in Zukunft auch
object<\/code>s und
array<\/code>s supporten<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n
\n\n\n\n