Ein gutes neues Jahr! Sch\u00f6n, dass Sie’s mit mir geschafft haben, in’s neue Jahr r\u00fcber zu rutschen. Einige wissen vielleicht, dass ich mich seit fast drei Monaten in Griechenland aufhalte. Der Plan war, hier zu \u00fcberwintern. Bei angenehmen Temperaturen. Wir haben wohl falsch gedacht, wie man im Bild rechts sehen kann. Hier in Thessaloniki – auf Meeresh\u00f6he – hat es geschneit. So viel, dass der Schnee von der Terrasse sogar f\u00fcr einen kleinen Schneemann gereicht hat. Kein Vergleich nat\u00fcrlich mit dem Schneefall in meiner niederbayerischen Heimat Niederbayern. Dort soll \u00fcber die n\u00e4chsten Tage noch ein Meter Neuschnee fallen. Uff! Vielleicht ist Griechenland doch die bessere Alternative gewesen? \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n
Ein st\u00fcrmisches neues Jahr also. Und das Alte hat mindestens genauso st\u00fcrmisch aufgeh\u00f6rt. Sichtlich nerv\u00f6ser als sonst musste sich Matt Mullenweg auf dem WordCamp US, kurz nach der Ver\u00f6ffentlichung von Gutenberg, einige kritische Fragen gefallen lassen. Aber gleich erfahren Sie mehr dar\u00fcber. Genauso, warum WordPress jetzt bald keine „Blogging“-Software mehr ist.<\/p>\n\n\n\n
Wie dem auch sei: ich hoffe, Sie haben flei\u00dfig Pl\u00e4ne f\u00fcr 2019 geschmiedet. Nicht? Dann sollten Sie das tun. Ich war bereits flei\u00dfig und habe mir Gedanken gemacht.<\/p>\n\n\n\n
Die wohl markanteste \u00c4nderung (f\u00fcr Sie) ist dieser Newsletter. Seit fast vier Jahren hei\u00dft er nun „Flo’s WordPress Newsletter“. Nun aber habe ich ihm einen etwas pr\u00e4gnanteren Namen verpasst. Sagen Sie Hallo zur WordPress Revue!<\/strong><\/p>\n\n\n\n
Revue<\/em> kommt urspr\u00fcnglich aus dem franz\u00f6sischen und hei\u00dft „\u00dcbersicht“. Frei \u00fcbersetzt k\u00f6nnte man auch sagen, es bedeutet „R\u00fcckblick“. Wer kennt nicht die Redewendung „etwas Revue passieren lassen“<\/em>?<\/p>\n\n\n\n
Und genau darauf m\u00f6chte ich mich im neuen Jahr besser fokussieren. Denn in den letzten Jahren sind immer wieder Nachrichten mit in den Newsletter geflossen, die an sich nichts mit WordPress zu tun hatten. Pr\u00e4gnanter soll er werden, k\u00fcrzer, \u00fcbersichtlicher. Damit Sie noch schneller die wichtigsten Informationen erhalten.<\/p>\n\n\n\n
Dar\u00fcber hinaus erscheint er jetzt immer Mitte des Monats. Wenn Sie sich also schon gewundert haben: hier ist er!<\/p>\n\n\n\n
Die WordPress Revue bekommt dar\u00fcber hinaus einen neuen Freund: den Blogfunk. Richtig gelesen! \u00c4h… geh\u00f6rt! <\/p>\n\n\n\n
Im neuen Jahr wird es ebenfalls etwas auf die Ohren geben. Warum und wieso? Das erz\u00e4hle ich in der ersten und zweiten Folge. Wann es soweit ist, will ich jetzt aber noch nicht verraten. Sie bekommen auf alle F\u00e4lle als erstes Bescheid!<\/p>\n\n\n\n
Wie viele Menschen nutze ich den Jahreswechsel immer f\u00fcr gute Vors\u00e4tze. Das mache ich seit Jahren so. Viele sehen das negativ, weil sie Ihre Ziele nie erreichen und deswegen – von Haus aus – schon ein schlechtes Gewissen haben. Das ganze Jahr \u00fcber. Nat\u00fcrlich ist das komplett vom jeweiligen Menschen selbst abh\u00e4ngig, aber letztlich muss das nicht so sein. <\/p>\n\n\n\n
Man braucht nur die richtige Strategie dazu. Wenn Sie Lust darauf haben, sich selbst besser kennen zu lernen, dann habe ich eine tolle Buchempfehlung f\u00fcr Sie. Es hat mir damals sehr geholfen zu erkennen, was ich denn \u00fcberhaupt will: Ich k\u00f6nnte alles tun, wenn ich nur w\u00fcsste, was ich will<\/a> von Barbara Sher.<\/p>\n\n\n\n
Im vergangenen WordPress Newsletter<\/a> hatte ich ja vorausgesagt, dass Version 5.0 noch vor dem Nikolaustag<\/a> kommt. Und so war es dann auch. Die neue Version wurde „Bebo“ getauft (en).<\/p>\n\n\n\n
Auf WordPress.org steht ein Download-Z\u00e4hler zur Verf\u00fcgung<\/a>. Bis dato wurde WordPress 5.0 knapp 19 Millionen mal heruntergeladen. Total irre.<\/p>\n\n\n\n
Kurz zuvor schrieb Matt Mullenweg (Gr\u00fcnder von WordPress und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Automattic) noch einen langen FAQ-Blogpost<\/a> dar\u00fcber, ob man WordPress 5.0 (bzw. Gutenberg) nun auf die Menschheit loslassen k\u00f6nne. Seine Antwort war: Absolut!<\/p>\n\n\n\n
Seinen Blogpost nahm er wohl nochmal als Rechtfertigung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung von WordPress 5.0 am 6. Dezember 2018<\/a>.<\/p>\n\n\n\n
Dass Gutenberg aber doch noch nicht so weit war, merkte jeder, der kurzerhand geupdated hatte. Schreiben war nahezu unm\u00f6glich. Dieses Problem behob dann erst Version 5.0.2, welche am 19. Dezember<\/a> nachgereicht wurde.<\/p>\n\n\n\n
Version 5.0.3<\/a>, die vergangene Woche erschien, fokussierte sich auch fast ausschlie\u00dflich auf die Behebung von Fehlern im Gutenberg-Editor.<\/p>\n\n\n\n
Trotzdem meldeten die Hoster keinen merklichen Support-Aufwand durch Gutenberg<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Die schnelle Ver\u00f6ffentlichung wurde Matt auf dem WordCamp US dann aber hart angekreidet. Vor allem weil niemandem bewusst war, wer denn \u00fcberhaupt solche Entscheidungen f\u00e4llt. Aus diesem Grund fragte Morten Rand-Hendriksen auf der State-of-the-Word <\/a>(Matt Mullenwegs j\u00e4hrlicher Rede zum Stand von WordPress) genauer nach. Er wollte wissen, was dann eigentlich dieses „wir“ bedeutet, von dem Matt immer sprach. Und dann offenbarte er es: die Entscheidung wurde mit einem kleinen Team (mit den Release-Leads) in einem privaten Chat unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit getroffen. Das hat das Fass wohl zum \u00dcberlaufen gebracht. <\/p>\n\n\n\n
Morten war es auch, der jetzt das WordPress Governance Projekt<\/a> in’s Leben gerufen hat. Ziel des Projekts (welches kein offizielles WordPress-Projekt ist) ist es zu erforschen, wer denn eigentlich die Leitung von WordPress inne hat und inwiefern Foren und andere Plattformen dazu beitragen, die Richtung des Open Web mitzugestalten.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr 2019 gibt es – laut Mullenweg – neun neue Fokuspunkte<\/a> (en):<\/p>\n\n\n\n
WordPress nahm am 5. Dezember die neue Support-Plattform<\/a> online (en). Der offizielle Name daf\u00fcr ist „User Documentation“<\/a>. Detailliert beschrieben ist alles allerdings nur in englischer Sprache.<\/p>\n\n\n\n
Einen Tag vor der Ver\u00f6ffentlichung von WordPress 5.0 erschien auch die erste stabile Version des AMP-Plugins f\u00fcr WordPress<\/a>. Mehrere Unternehmen, darunter Google und Automattic, arbeiteten mehr als ein Jahr daran, AMP f\u00fcr alle Seiten einsatzbereit zu machen.<\/p>\n\n\n\n
Das WordCamp US wird dieses Jahr zwischen dem 1. und 3. November 2019 in St. Louis, Misouri stattfinden<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Um das WordCamp US wurden \u00fcber 150 Plugins aus dem Plugin-Verzeichnis von wordpress.org gel\u00f6scht<\/a> (en). Die Gr\u00fcnde waren, dass Autoren nicht mehr erreichbar waren oder die Eigent\u00fcmerschaft nicht nachvollzogen werden konnte. Sch\u00f6n, dass da mal aufger\u00e4umt wurde.<\/p>\n\n\n\n
WordPress 5.1 soll am 21. Februar kommen<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Alle Vorkommen von „Blogging“ werden in WP 5.0 verschwinden.<\/a> Der Zuk\u00fcnftige Blogger ist dann ein „Publisher“. WordPress ist letztlich ja schon l\u00e4ngst keine reine Blogging-Software mehr. Und „Publishing“ passt auch besser zum Motto<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
In der WordPress-Welt gibt es eine nicht niedergeschriebene Regel. Die nennt sich „5 for the Future“<\/em>. Dahinter steht die Bitte, dass jeder Mitarbeiter eines Unternehmens, die sehr viel Geld mit und durch WordPress verdienen, ihren Mitarbeitern 5% Zeit zugestehen, um an WordPress mitzuwirken. Das funktioniert – nicht immer. Nur die wirklichen gro\u00dfen Unternehmen machen das. Allen voran nat\u00fcrlich Automattic. Diese haben dadurch sehr viel Einfluss auf WordPress selbst, wird oft unterstellt. Viele Solo-Entwickler w\u00fcrden das auch gerne machen, k\u00f6nnen aber nicht. Deswegen hat Dave Loodts den Vorschlag von bezahlten Contributors eingereicht<\/a>. Mal sehen was sich daraus entwickelt (en).<\/p>\n\n\n\n
Mittlerweile wissen wir alle: Gutenberg wurde der neue Editor getauft, der in WordPress 5.0 Einzug hielt. Hier sind die hei\u00dfesten News rund um Gutenberg:<\/p>\n\n\n\n
Automattic wird das Geld f\u00fcr ein Accessibility-Audit<\/a> komplett aufbringen (en).<\/p>\n\n\n\n
Nach dem Einbringen von Gutenberg in den WordPress-Kern startet nun Phase 2 der Entwicklung. Das hei\u00dft: Men\u00fcs, die Sidebars und Widgets sollen ebenfalls in Gutenberg inkludiert werden. Der erste Schritt wird allerdings sein, die Gutenberg-Bl\u00f6cke in den Customizer zu bringen<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Das WordPress-Plugin-Verzeichnis<\/a> ist jetzt gesplittet und hat einen eigenen Bereich mit Gutenberg-Bl\u00f6cken<\/a> (en). Mein Google Analytics Opt-Out-Plugin<\/a> ist \u00fcbrigens auch mit dabei.<\/p>\n\n\n\n
Version 4.8 des Gutenberg-Plugins enthielt viele Updates<\/a>. Vor allem aber bezogen auf die Performance. Es wurden viele Fehler behoben, die die Benutzer an die Community herangetragen haben (en).<\/p>\n\n\n\n
WordPress hatte in 5.0 und den meisten fr\u00fcheren Versionen einige kritische Sicherheitsl\u00fccken<\/a>, die mit Version 5.0.1 behoben wurden (en):<\/p>\n\n\n\n
„WordPress bot 2018 so viel Angriffsfl\u00e4che, wie noch nie.<\/a> Daran ist aber nicht das CMS direkt Schuld“, schrieb HeiseOnline und bezieht sich dabei auf einen Sicherheitsreport von Imperva (dt).<\/p>\n\n\n\n
NinjaForms hatte in Version 3.3.19 ein Authenticated Open Redirect Problem<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Google Analytics von MonsterInsights hatte in Version 7.1.0 und kleiner ein XSS Problem<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Das All in One SEO Pack hatte ein XSS Problem in Version 2.9.1.1 und kleiner<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
WooCommerce hatte auch ein XSS-Problem in Version 3.4.5<\/a> sowie Version 3.5.0<\/a> und kleiner (en).<\/p>\n\n\n\n
Jetpack in Version 6.4.2 und kleiner hatte ebenfalls ein XSS Problem<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Google XML Sitemaps hatte in Version 4.0.9 und kleiner ebenfalls ein XSS Problem<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Nach der Ver\u00f6ffentlichung einer Studie von DuckDuckGo<\/a> hat Google \u00f6ffentlich bekannt gegeben, dass die Suchmaschine gar keine personalisierte Suche hat<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Google unterst\u00fctzt jetzt offiziell strukturierte Daten f\u00fcr Q&A-Seiten<\/a> (Question-Answer) (en). Sie nutzen noch keine Strukturierte Daten? Werfen Sie einen Blick auf mein WordPress Plugin f\u00fcr Strukturierte Daten<\/a> und das dazugeh\u00f6rigen Structured Data Training<\/a> (en).<\/p>\n\n\n\n
Google hat den Best-Practice Leitfaden f\u00fcr Google Bilder<\/a> aktualisiert (de).<\/p>\n\n\n\n
Mit einem „Test f\u00fcr Ergebnisse mit Rich Media“<\/a> will Google den Webseiten-Betreibern aufzeigen, ob Rich Snippets in den Suchresultaten angezeigt werden. Bl\u00f6d ist nur, dass dieses Tool noch nicht alle Snippets anzeigt, die die Suchmaschine selbst unterst\u00fctzt. Deswegen ist die Ausgabe fast etwas irref\u00fchrend. Besser ist, man nutzt bis auf weiteres das Test-Tool f\u00fcr Strukturierte Daten<\/a>.
Keine Ahnung, was Strukturierte Daten \u00fcberhaupt sind? Werfen Sie einen Blick auf mein Structured Data Training<\/a>. Es ist kostenlos, derzeit aber leider nur auf englisch verf\u00fcgbar. Eine deutsche Version kommt bald.<\/p>\n\n\n\n
Gleich zum Jahresbeginn hat Google wieder ein Algorithmus-Update<\/a> rausgehauen (en). Aktuell ist noch nicht bekannt, was das Update umfasst.<\/p>\n\n\n\n
Google arbeitet seit l\u00e4ngerem an einer neuen Search Console, die aktuell parallel zur alten Version genutzt werden kann. Jetzt wurde bekannt, dass die neue Version jedoch nicht mehr alle Funktionen der alten Version enthalten wird.<\/a><\/p>\n\n\n\n
So, das war’s dann wieder f\u00fcr diesen Monat und ich hoffe, Sie konnten wieder etliche Infos und Tipps rund um WordPress f\u00fcr sich rausziehen. Wie zu Beginn gesagt landet die n\u00e4chste WordPress Revue dann Mitte Februar wieder bei Ihnen im Postfach. Ich freu mich schon! Sie auch?<\/p>\n\n\n\n
Ihr Dipl.-Ing (FH) Florian Simeth<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
Ein gutes neues Jahr! Sch\u00f6n, dass Sie’s mit mir geschafft haben, in’s neue Jahr r\u00fcber zu rutschen. Einige wissen vielleicht, dass ich mich seit fast drei Monaten in Griechenland aufhalte. Der Plan war, hier zu \u00fcberwintern. Bei angenehmen Temperaturen. Wir haben wohl falsch gedacht, wie man im Bild rechts sehen kann. Hier in Thessaloniki – […]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_f\/revue\/cleverreach\/mail_id":"","_f\/revue\/cleverreach\/send_now":false},"acf":[],"yoast_head":"\n